Hausservicetechniker*in

Geförderte Weiterbildung für Arbeitsuchende und Rehabilitanden mit Praktikum und vielen Zusatzqualifikationen | 13.05.2019 - 27.02.2020, Berlin
Hausmeister, Instandhaltung
8 Jan 2019

Hausservicetechniker*in

Rehabilitanden und Arbeitsuchende mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit mehrjähriger Erfahrung in einem Handwerks-, Industrie- oder technischen Beruf können sich bei uns zum Hausservicetechniker qualifizieren.

Qualifizierung mit diversen Zusatzqualifikationen und Praktikum

Start: 08.04.2019 – Ende: 28.02.2020 | Beschreibung lesen →

  • Förderung mit Bildungsgutschein: Maßnahmenummer 955/294/2018
  • als Reha-Maßnahme durch die Deutsche Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften anerkannt

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Zielgruppe

Arbeitsuchende mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit mehrjähriger Erfahrung in einem Handwerks-, Industrie- oder technischem Beruf. Vorausgesetzt wird ein gutes mathematisch-technisches Verständnis. Die Weiterbildung ist als Reha-Qualifizierung zur Teilhabe am Arbeitsleben besonders auch für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen geeignet.

Zielsetzung der Qualifikation

Im Rahmen dieser Weiterbildungsmaßnahme sollen vorrangig Rehabilitanden mit Berufserfahrung aus verschiedenen gewerblich-technischen Bereichen eine theoretische und praktische Anpassungsfortbildung für die Tätigkeit als Hausservicetechniker erhalten. Den Teilnehmern werden alle wesentlichen technischen Bestandteile moderner Gebäude erläutert sowie Kenntnisse und Fertigkeiten zum Betreiben, Warten und Überwachen von modernen haustechnischen Anlagen mit hohem IT-Systemanteil vermittelt (u. a. Gebäudeleittechnik, Gebäudesicherungs- und Gefahren-meldeanlagen, Telekommunikationssysteme). Auf die Darstellung neuester und umweltverträglicher Verfahren und Techniken wird besonderer Wert gelegt. Die praxisnahe und anschauliche Methodik der Stoffvermittlung ermöglicht eine tiefe Durchdringung des umfangreichen Lernstoffes.

Im Firmenpraktikum sollen die erworbenen Kenntnisse nicht nur vertieft, sondern auch das eigene Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft bei einem potenziellen Arbeitgeber nachgewiesen werden. Die Lehrgangsteilnehmer werden langfristig auf das Praktikum vorbereitet und bei der Suche nach einem Praktikumsplatz sowie bei ihren Bewerbungsaktivitäten umfassend unterstützt.

Themenkomplexe

Lfd. Nr.Themenkomplex/ FachWochen
1Kurseinführung, Berufsbild, Warm Up, Exkursionen, Workshops1,5
2Grundlagen des Facility Managements und der Gebäudetechnik2,5
3Berufsbezogenes Recht1
4Fachrechnen und Aufmaß1
5Rationelle Energieanwendung, Energieeinsparverordnung (EnEV)2
6PC-Anwendungen im Berufsfeld (MS Office-Programme)5
7Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, regenerative Energien inkl. Praxiswoche bei der Innung SHK Berlin4,5
8Elektrotechnische Anlagen incl. Teilabschluss als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (entsprechend BGG 944)3
9Steuerungstechnik und Gebäudeautomation, Spezialisierung LCN und SPS3
10Informations- und Kommunikationstechnik, Sonderanlagen, Sicherheitstechnik2
11Kleinreparaturen, Ausbesserungsarbeiten1
12Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz inkl. Erste Hilfe- sowie Brandschutz- und Evakuierungshelferausbildung1
13Kommunikation, Umgang mit Kunden, Bewerbungstraining1,5
14Betriebliches Praktikum8
15Projektarbeit, Prüfungsvorbereitung und schriftl./prakt. Abschlussprüfung3

Förderung

Dauer & Lehrgangsorganisation

Der 10,5-monatige Lehrgang beinhaltet ein 2-monatiges betriebliches Praktikum. Der Unterricht findet montags bis freitags von 08:30 bis 15:30 Uhr statt (8 U-Stunden pro Tag).

Die Teilnahme kann bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen mit einem Bildungsgutschein durch die Bundesagentur für Arbeit / das zuständige Jobcenter gefördert werden (neue Maßnahmenummer 955/294/2018). Darüber hinaus ist der Lehrgang als Reha-Maßnahme durch die Deutsche Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften anerkannt.

Abschlussnachweise

Der Lehrgang endet mit einer internen Abschlussprüfung. Darüber hinaus können das Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ (gem. BGV A3 § 2 Abs. 3) sowie Ausbildungsnachweise in Erster Hilfe, als Brandschutz- und Evakuierungshelfer sowie für LCN-Gebäudeleittechnik erworben werden. Als Abschlussdokument erhalten die Lehrgangsteilnehmer ein ABT-Zertifikat mit Prädikat, den Noten der Fachgebiete und den Prüfungsergebnissen.